Shaft-Krimis bei Pendragon


• Shaft und das Drogenkartell •


Shaft und das Drogenkartell Shafts erster Fall
2002
2. Auflage
Übersetzt von Emanuel Bergmann
216 Seiten, PB, Euro 9,90
ISBN: 978-3-93487-233-2
Auch als eBook erhältlich.

In seinem ersten Fall begibt Shaft sich auf die Suche nach der verschwundenen Tochter eines Gangsterbosses. Ist sie untergetaucht oder haben Entführer die Hände im Spiel? Ein Machtkampf in der Unterwelt entbrennt. Zwischen Drogenhandel, Rassenkonflikten und Revierkämpfen der Mafia gerät Shaft immer tiefer in einen gefährlichen Strudel …

Shaft ist in New York kreiert worden. Er ist Detektiv, »eine James-Bond-Ausgabe in Schwarz« verzeichnen die Filmlexika, simplifizieren damit aber den nun neu zu entdeckenden Protagonisten realitätsnaher Krimis. Denn obwohl Shaft auch einer jener klassischen Einzelgänger ist, die straight ihren eigenen Weg gehen, hat er wesentlich mehr zu bieten als Superman-Action und One-Night-Stands mit hinreißend schönen Frauen. Shaft ist in Harlem aufgewachsen. Er kennt dort jede Ecke und jeden Schlupfwinkel, die Dealertreffs und die Absteigen in den vergammelten Häusern: »In solchen Häusern hatte er sein ganzes Leben verbracht, bis er dann Soldat geworden war. Nicht, weil Uncle Sam ihn unbedingt brauchte, sondern weil ein Jugendrichter und ein Bewährungshelfer ihn loswerden wollten …«

In dem ersten Shaft-Roman »Shaft und das Drogenkartell« lässt er sich weder von den Harlem-»Gangstas« noch von den radikalen Revolutionären seiner Hautfarbe beirren oder gar vereinnahmen. Er hat einen Auftrag, und den führt er aus. Aber er weiß, warum er dafür sein Leben riskiert. »Shaft und die sieben Rabbiner« hat ebenfalls New York als Schauplatz. Doch diesmal muss Shaft sich in die geheimnisvolle Welt der Diamantenhändler einleben, hat mit einem aus Israel eingereisten Wissenschaftler, Geheimdiensten und letztlich mit einem paranoiden Killer zu tun. Aber auch dabei lenkt ihn sein »Ghetto«-Instinkt und macht ihn resistent gegen den verführerischen Glanz der geschliffenen Steine. Shaft geht es nie allein um Geld, und der Ruhm ist ihm eh egal. Erzählt wird das in einem rasanten Tempo und nicht von ungefähr sieht man den nach den Romanen entstandenen Film dabei vor sich. Roman- und Drehbuchautor nämlich sind bei diesem ersten bahnbrechenden »Shaft«-Film identisch. Ernest Tidyman hat die Shaft-Krimis geschrieben, kurz nachdem er das später mit einem Oscar ausgezeichnete Script für »French Connection« abgeschlossen hatte. – Shaft is Back!


Pressestimmen:


»Der supercoole John Shaft. Lässig federnder Gang. Geliehene .38er oder .45er. Er selbst hat keine. Den Weißen ist er zu schwarz, den Schwarzen zu weiß. Keine Freundin. ›Schlafen konnte er immer, sterben konnte er immer. Aber das hier konnte er nicht immer tun, nicht mit jemandem wie ihr.‹«
Amica

»Shaft ist wieder da, und nie war er besser als heute: Der Kult-Krimi der siebziger Jahre, neu und ungekürzt. Ein Klassiker.«
Hörzu

»Shaft ist Detektiv in New York, und er ist schwarz. Geschickt versteht er es nach den Spielregeln der weißen Bevölkerungsmehrheit zu spielen, ohne dabei seine Wurzeln in den Vierteln der Schwarzen zu vernachlässigen. Als es in Harlem zu gären beginnt und Rassenunruhen drohen, bekommt Shaft von der Polizei den Auftrag, die Ursache für den drohenden Aufruhr heraus zu bekommen. Denn es sind keineswegs die üblichen Unzufriedenen und Revolutionäre, welche das Feuer schüren; schwarze Kriminelle und selbst die Italo-Mafia scheinen irgendwie in diese Sache verstrickt zu sein. Schnell findet Shaft heraus, dass jemand die einzige Tochter des Bandenchefs Persons entführt hat und als Lösegeld die Kontrolle über ganz Harlem verlangt. Wenn das Mädchen nicht bald gefunden wird, wird die Lage eskalieren und ein Bandenkrieg ausbrechen, welcher zu hunderten von Toten führen könnte. Shaft hat nicht viel Zeit, und es sind bereits Killer auf ihn angesetzt …«
Wertung: GUT, Spannung: GUT
www.krimizeit.de



(www.shaft-krimis.de)